Newsroom

Gehaltsaussichten 2026 zeigen vorsichtigen Optimismus: Mitarbeitende und Arbeitgeber erwarten Gehaltssteigerungen

ZURICH / AGILITYPR.NEWS / November 28, 2025 / Arbeitgeber, die Talente halten möchten, können Gehaltsgespräche nicht länger umgehen. Laut der neuesten Gehaltsumfrage des Schweizer Personaldienstleisters Robert Walters bleiben Organisationen zwar vorsichtig in ihren Planungen für 2026, doch die Bedeutung fairer Vergütung und klarer Kommunikation ist bei Arbeitgebern und Mitarbeitenden so gross wie nie. 


Vorsichtige Pläne, aber klare Ambitionen 

Viele Unternehmen halten ihre Gehaltsbudgets eng, unternehmen gleichzeitig aber Schritte zur Bindung und Motivation. Fast sieben von zehn Arbeitgebern (68 %) planen eine Gehaltserhöhung von 1–5 % in 2026, ein Signal, dass sie trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten weiterhin in Talente investieren wollen. Auch Boni bleiben ein wichtiger Pfeiler: 45 % der Arbeitgeber planen, einen Bonus von mindestens 5 % zu gewähren, was die Wertschätzung von Leistungen in herausfordernden Zeiten unterstreicht. 


Mitarbeitende rechnen mit Wachstum 

Die Mitarbeitenden zeigen auffälliges Vertrauen: 35 % erwarten eine Gehaltserhöhung von 1–5 %, 22 % gehen von 5–10 % aus und 10 % hoffen sogar auf mehr als 10 %. 


Christian Atkinson, Country Director bei Robert Walters Switzerland, erklärt: „Fachkräfte sehen, dass Arbeitgeber vorsichtig bleiben, spüren gleichzeitig aber, dass sich die Perspektiven verbessern. Der Dialog über Vergütung wird offener, und das ist eine positive Entwicklung für beide Seiten.“ 


Retention unter Druck, aber mit Chancen 

Dieses Gespräch ist kein Luxus: Fast sieben von zehn Fachkräften (68 %) ziehen einen Jobwechsel in Betracht, falls es 2026 keine Gehaltserhöhung gibt. Atkinson sieht darin eine strategische Chance: „Arbeitgeber, die jetzt in wettbewerbsfähige Gehälter und transparente Kommunikation investieren, können sich 2026 wirklich abheben. Jetzt ist der Moment, um zu zeigen, dass Mitarbeitende wertgeschätzt werden.“ 


Benchmarking wird Standard 

Sowohl Unternehmen als auch Fachkräfte legen immer mehr Wert auf objektive Gehaltsdaten. 45 % der Organisationen führen jährlich Benchmarking durch; auf der Mitarbeitendenseite tun dies 49 %. Dieses wachsende Bewusstsein ist kein Zufall: Fast die Hälfte der Fachkräfte (47 %) hat schon einmal festgestellt, dass ein Kollege in derselben Position mehr verdient — ein klarer Anreiz für Unternehmen, stärker auf Gehaltstransparenz und Gleichberechtigung zu setzen. 


Ausblick auf ein ausgewogenes 2026 

Obwohl Organisationen vorsichtig bleiben, schimmert ein leichter Optimismus durch. Transparenz, Marktvergleich und faire Vergütung werden laut Robert Walters die Säulen eines gesunden Gleichgewichts zwischen Zufriedenheit und Mitarbeiterbindung in 2026 sein und einen wichtigen Hebel für Arbeitgeber darstellen, die ihre Talente halten möchten. 

 

Die Erkenntnisse in dieser Pressemitteilung basieren auf einer Stichprobe, die Robert Walters im September 2025 durchgeführt hat. An der Umfrage nahmen 400 Schweizer Arbeitgeber und Arbeitnehmer teil, die aus verschiedenen Branchen, Fachbereichen und Erfahrungsstufen stammen. Alle Teilnehmenden sind Organisationen und Fachkräfte, mit denen Robert Walters im vergangenen Jahr zusammengearbeitet hat. Diese breite Representation bietet einen nuancierten Blick auf die Trends, Herausforderungen und Chancen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt. 

 


Contacts

Sofie Slagmulders

Senior Marketing Manager

sofie.slagmulders@robertwalters.com

Phone: 0032497573290

www.robertwalters.ch